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Im Bebauungsplan legt eine Gemeinde als Satzung fest, welche Nutzungen auf einer
Grundstücksfläche zulässig sind. In der Regel besteht der Plan aus der Planzeichnung
(Teil A) und dem Textteil (Teil B).
Im Bebauungsplan können Sie unter anderem folgende Informationen finden:
- Die Art der baulichen Nutzung reines Wohngebiet, Mischgebiet oder Gewerbegebiet
- offene oder geschlossene Bauweise Bei geschlossenen Bauweise (g) müssen sich die
Seitenwände der Gebäude berühren
- die GRZ (Grundflächenzahl) eine GRZ von 0,3 schreibt zum Beispiel vor, dass allerhöchstens
30 % der Grundstücksfläche bebaut werden dürfen.
- die Anzahl der Vollgeschosse
- die maximale Gebäudehöhe
- die GFZ (Geschoßflächenzahl) bei einer GFZ von 0,7 darf beispielsweise die Fläche
aller Vollgeschosse 70 % der Grundstücksfläche nicht übersteigen. Bei einem Grundtsück
von 400qm wären das 280qm
- Baulinien und -grenzen Bei vorhandenen Baulinie muss das Gebäude auf dieser Linie
gebaut werden
- Dachvorgaben, Dachneigung
- Weitere Vorschriften Wie zum Beispiel Bepflanzungsvorschriften, Angaben über Stellplätze
für PKW, Spielplätze, Grünanlagen, unbebaubare Flächen, Lage von Versorgungsleitungen,
Mülltonnen
Aber nicht nur fürs eigene Grundstück, sondern auch Information zu dem Nachbar-grundstücken
ist der Bebauungsplan interessant. Somit können Sie beispielsweise feststellen,
ob auf der schöne Ausblich aus Ihrem Schlafzimmer auch in der Zukunft erhalten bleibt,
oder ob Sie mit dem Bau eines Gewerbegebietes rechnen müssen.
Man unterscheidet zwei Arten von Bebauungsplänen: Den einfachen Bebauungsplan und
den qualifizierten Bebauungsplan. Es muss nicht für alle Grundstücke einer Gemeinde
ein Bebauungsplan vorliegen. In diesem Falle erhalten Sie einen Flächennutzungsplan.
Bebauungs- und Flächennutzungsplan jetzt bestellen.
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